Seite 1 von 1
Luethi von Lauperswil
Verfasst: Sa 17. Okt 2009, 08:22
von cornel
Hallo,
bei meinen Forschungen nach meinen Vorfahren im Gebiet nordöstlich von Stuttgart, stoße ich immer wieder auf Schweizer die zwischen 1650 und 1680 nach Württemberg eingewandert sind.
Mein neuster Schweizer Vorfahr ist ein Matthias (Matthäus) Luethi (Luthi), Zimmermann aus
Lauperswil, Berner Gebiets, der 1669 in Hebsack, Remshalden, Württemberg eine
Elisabetha Catharina Lais geheiratet hat.
Sein Vater soll laut Kirchenbuch ebenfalls Matthäus geheißen haben.
Hat jemand Unterlagen zur Familie Luethi in Lauperswil für diese Zeit oder Einblick in das
Kirchenbuch und könnte mir bei den Vorfahren in der Schweiz weiterhelfen.
Über jede Antwort freue ich mich sehr.
cornel
Lüthi von Lauperswil BE
Verfasst: Sa 17. Okt 2009, 08:37
von Wolf
Im Thread
Berner Kirchenbücher auf CD findest Du ein Look-up-Angebot für Lauperswil: eine PM an den freundlichen Helfer (Quarki) schicken und auf Deine Frage hier aufmerksam machen - falls er sie nicht sowieso sieht.
Lüthi von Lauperswil BE
Verfasst: Sa 17. Okt 2009, 09:34
von Walter
Die Lüthi von Lauperswil wurden von Billeter erfasst, weitere Angaben dazu siehe
hier.
Lüthi von Lauperswil BE
Verfasst: Sa 31. Okt 2009, 19:11
von Berg
Die Familien von Lauperswil wurden alle mit Haus und Hof von Hans Minder,
Präsident der GHGB erfasst und veröffentlicht. Er hätte vermutlich Interesse an Daten aus dem Ausland.
Gruss
Therese
Lütti, Laupertswil, Bern
Verfasst: Do 29. Mär 2018, 13:27
von Deichkind
Diese Familie ist alteingesessen in und um Laupertswil.
1) Ein Sohn von Petter Lütti, 00 6.3.1615 Laupertswil, Elsbeth Saamm, ist
2) Vincenz Lütti, später Ludi, *20.01.1621 Geißbühl bei Lauperswil, Bern,
+ 1683 Mittelbrunn bei Kaiserslautern, Pfalz.
Genannt als Hofmann auf dem Buchholzhof b. Thaleischweiler, Südwestpfalz, Deutschland.
Er war reformierter Religion. Die ihn betreffenden beiden Verheiratungen finde ich nicht stimmig:
00 1 24.8.1643 Rüderswil, Anna Catharin Bracher, *1612 Langenthal, + 1703 Deutschland, Vater Oswald Bracher Mutter Barbla Hertig.
00 2 07.11.1646 Geißbühl, Anna Elisabeth Bracher, *1623 Rüdeswil, + 1707 Deutschland, Vater Daniel Bracher Mutter Anna Hofer.
3) Kinder von Vinzenz, welche ich nicht den richtigen Müttern zuordnen kann:
Johann Georg *1657 Geißbühl,
Christian Vinzenz *1658 Geißbühl,
Maria Elisabeth und Anna Elisabeth *1660 Maßweiler, Pfalz,
Johann Theobald *?
Des weiteren ist für Johann Georg *1657 in der Familienchronik Thaleischweiler angegeben:
Johann Georg und seine Ehefrau Ursula vom Buchholzhof bei Thaleischweiler sind 1688 und 1692 Gevattersleute. Daß vorgenannter ein Schweizer war, geht aus einer Bemerkung hervor, die der Pirmasenser Amtsschaffner Schmidt anlässlich einer Grenzziehung unterm 05.05.1692 macht "Soll den ein hergeloffener Schweitzer, der doch einem Buben gleich zu achten, mehr gelten denn alle 80 - 90jährigen Leut, die alle Gelegenheit Wiessen, auch in und um Eischweiler auferzogen worden und bei ihrem Gewissen behaupten, daß dieses Gemark ein gültiger Bann- und kein Feldstein sei, der Augenschein ein solches auch geben wird."
Johann Georg war Hofmann am Buchholzhof gen. 1688 - 1692, Mahlmüller an der (Thal-) Eischweiler Mühle.
Re: Lüthi von Lauperswil BE
Verfasst: Do 29. Mär 2018, 15:22
von Wolf
Hallo Deichkind,
ich habe angenommen, dass es sich bei der Familie um die heutigen Lüthi von Lauperswil handelt - und habe die Themen deswegen zusammengeführt: war das korrekt?
Lüthi von Lauperswil BE
Verfasst: Sa 31. Mär 2018, 22:47
von Deichkind
Ja, danke. Durch die unterschiedlichen Schreibweisen hatte ich diese Beiträge nicht gesehen.
Zwei empfohlene Weiterleitungen sind jedoch nicht mehr aktiv, da veraltet.
Re: Lüthi von Lauperswil BE
Verfasst: Sa 31. Mär 2018, 23:05
von Wolf
Deichkind hat geschrieben: Sa 31. Mär 2018, 22:47Zwei empfohlene Weiterleitungen sind jedoch nicht mehr aktiv, da veraltet.
Das übliche Problem in Foren, wo zumindest ich keine Software kenne, die wie bei "normalen" Webseiten eine automatische Linkkontrolle macht. Bei fast 10 Jahre alten Links wird es deswegen eine ganze Reihe geben, die nicht mehr funktionieren. Wenn ich es merke oder darauf hingewiesen werden (wie jetzt hier), versuche ich aber zu korrigieren (jetzt gescheh'n).
Lüthi von Lauperswil BE
Verfasst: So 1. Apr 2018, 09:12
von Deichkind
natürlich kann man das nicht alles ständig überprüfen, deshalb mein Hinweis. Vielen Dank.
Re: Lütti, Laupertswil, Bern
Verfasst: So 1. Apr 2018, 09:45
von Walter
Deichkind hat geschrieben: Do 29. Mär 2018, 13:272) Vincenz Lütti, später Ludi, *20.01.1621 Geißbühl bei Lauperswil, Bern,
+ 1683 Mittelbrunn bei Kaiserslautern, Pfalz.
Genannt als Hofmann auf dem Buchholzhof b. Thaleischweiler, Südwestpfalz, Deutschland.
Er war reformierter Religion. Die ihn betreffenden beiden Verheiratungen finde ich nicht stimmig:
00 1 24.8.1643 Rüderswil, Anna Catharin Bracher, *1612 Langenthal, + 1703 Deutschland, Vater Oswald Bracher Mutter Barbla Hertig.
00 2 07.11.1646 Geißbühl, Anna Elisabeth Bracher, *1623 Rüdeswil, + 1707 Deutschland, Vater Daniel Bracher Mutter Anna Hofer.
Am 24 oder 29 August 1643 heiratet in Rüderswil Vincenz Lüthi &
Cathrin Bracher, diese Ehe wurde am 25 August 1643 auch in Lützelflüh notiert.
Rüderswil_3-232_1643.png
Lützelflüh_19-24_1643.png
Am 7 November 1646 heiratet in Lauperswil ein Vincenz Lüti (von Geißbül) eine
Anna Bracher?, der Nachname ist leider nicht gut lesbar.
Lauperswil_3-328_1646.png
Lüthi von Lauperswil BE
Verfasst: So 1. Apr 2018, 13:58
von Deichkind
Prima, vielen Dank und frohe Ostern !
Re: Lüthi von Lauperswil BE
Verfasst: So 1. Apr 2018, 16:33
von Walter
Vincenz Lüthi &
Catharina Bracher (Broher?) taufen in Lauperswil noch am 18.01.
1663 einen Sohn Joseph
Lauperswil_4-132_1663.png
Von Vincenz Lüthi &
Anna Bracher (Braher?) finde ich die letzte Taufe in Laupersil am 30.10.1653 (Christen)
Vielleicht hilft das weiter.
Lauperswil_4-18_1653.png
Lüthi von Lauperswil BE
Verfasst: Mo 2. Apr 2018, 14:37
von Deichkind
Das läßt vermuten, das es sich um zwei verschiedene V L handelt, die Ehefrauen mit ähnlich klingenden Nachnamen haben.
Ich bin mal gespannt, ob die weiteren Forschungen in der Südwestpfalz etwas neues ergeben werden.